Solaria erzielt ein EBITDA von 74 Millionen Euro, 77 % mehr als im ersten Quartal 2024.
Arturo Díaz-Tejeiro: „Diese Ergebnisse bestätigen, dass Solaria nicht nur wächst, sondern dies auch auf profitable und nachhaltige Weise tut. Wir führen den Energie- und digitalen Wandel mit Effizienz, Disziplin und einer langfristigen Vision an.“
Das Unternehmen hält an seinem Ziel fest, bis 2025 ein EBITDA zwischen 245 und 255 Millionen Euro zu erreichen.
Solaria wird in den nächsten 12 Monaten 500 MWh Speicherleistung (BESS) installieren.
Solaria hat einen Aktienrückkaufplan für maximal 10 % des Kapitals vorgelegt, der bis zu 12,5 Millionen Aktien umfassen könnte.
Madrid, 3. Juni 2025 – Solaria Energía y Medio Ambiente hat historische Ergebnisse für das erste Quartal 2025 vorgelegt und damit seine Führungsposition in der Energie- und Digitalwende in Europa gefestigt. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von 53,4 Millionen Euro, was einer Steigerung von 127 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (23,6 Mio. €) entspricht. Der Umsatz belief sich auf 81 Millionen Euro und lag damit um 67 % über dem Wert des ersten Quartals 2024, was auf die höhere Energieproduktion und das Infrastrukturgeschäft zurückzuführen ist.
Das EBITDA belief sich auf 74 Millionen Euro (+77 %), während das Betriebsergebnis (EBIT) 62,7 Millionen Euro (+93 %) und das Ergebnis vor Steuern 54,2 Millionen Euro (+125 %) betrugen. Diese Ergebnisse spiegeln die hohe Effizienz des Modells von Solaria für erneuerbare Energien und digitale Energieerzeugung wider.
Das Unternehmen hat trotz des hohen Zinsniveaus eine strenge Finanzdisziplin mit stabilen Finanzkosten und einer effizienten Kontrolle der Betriebs- und Personalkosten beibehalten. Das Eigenkapital erreichte 673,6 Millionen Euro, gestützt durch eine solide Cash-Generierung und ein umsichtiges Bilanzmanagement.
Arturo Díaz-Tejeiro Larrañaga, CEO von Solaria, erklärte: „Diese Ergebnisse bestätigen, dass Solaria nicht nur wächst, sondern dies auch auf profitable und nachhaltige Weise tut. Wir führen den Energie- und digitalen Wandel mit Effizienz, Disziplin und einer langfristigen Vision an.“
Produktion und Ziele
Die Energieproduktion belief sich im Quartal auf 372 GWh, was einem Rückgang von 8,4 % aufgrund geringerer Sonneneinstrahlung entspricht. Trotzdem hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, bis 2025 ein EBITDA zwischen 245 und 255 Millionen Euro zu erreichen und das Jahr mit mehr als 3.000 MW angeschlossener Leistung abzuschließen.
Förderung von Diversifizierung und Digitalisierung
Seit seinem Eintritt in den Markt für Rechenzentren im Jahr 2024 hat Solaria 1,2 GW an gesicherter Nachfrage für Rechenzentren in verschiedenen Teilen des Landes konsolidiert. Besonders hervorzuheben ist das Projekt Oliva Solar in Guadalajara, das mit dem Bau eines hochmodernen Rechenzentrums im Rahmen eines Eigenverbrauchsprogramms mit einer Kapazität von 70 MW verbunden ist. Diese Entwicklungen positionieren Solaria als einen wichtigen Akteur in der Konvergenz zwischen erneuerbaren Energien und digitalen Infrastrukturen.
Im September wird Solaria außerdem eine Aktualisierung seines Strategieplans für Rechenzentren vorstellen, in dem seine Projekte auf der Iberischen Halbinsel und seine Zukunftspläne in anderen europäischen Ländern vorgestellt werden.
Strategische Energiespeicherung und PPAs
Solaria wird in den nächsten 12 Monaten Energiespeichersysteme (BESS) mit einer Kapazität von 500 MWh einsetzen und bis Ende 2025 den ersten Speicher in Spanien installieren. Diese Infrastruktur wird für die Stabilisierung des europäischen Stromnetzes und die Beschleunigung der Integration erneuerbarer Energien von entscheidender Bedeutung sein.
Parallel dazu verstärkt das Unternehmen seine Geschäftsstrategie durch langfristige Verträge. Es hat einen 10-Jahres-Stromabnahmevertrag mit Trafigura über 1 TWh im Zusammenhang mit einem 50-MW-Solarprojekt unterzeichnet. Dieser und andere Verträge sichern stabile Einnahmen und positionieren Solaria als Referenzpartner im Energiebereich für Industrie und Technologie.
Finanzielle Stärke
Mit der Banco Sabadell wurde eine Grundsatzvereinbarung über die Finanzierung von 175 MW Photovoltaikleistung in Spanien durch Projektfinanzierung in Höhe von bis zu 93,5 Millionen Euro getroffen.
Solaria hat einen Aktienrückkaufplan für maximal 10 % des Kapitals vorgelegt, der bis zu 12,5 Millionen Aktien umfassen könnte.



